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Aktuelles

November 2014
Der gesetzliche Mindestlohn kommt – was ist zu tun ?

Der Mindestlohn gilt auch für geringfügig Beschäftigte 450-€-Kräfte, die sogenannten Minijobber. Hier ist zu berücksichtigen, dass bei einem Stundenlohn von 8,50 € brutto eine 450 € Kraft bezogen auf einen Zeitraum von einem Jahr künftig nicht mehr als knapp 53 Stunden pro Monat arbeiten darf.

Der Zeitrahmen für kurzfristige Beschäftigungen wird von 2 auf 3 Monate, und von 50 auf 70 Tage pro Kalenderjahr angehoben werden. Die Erhöhung ist auf die ersten 4 Jahre ab der Einführung des Mindestlohngesetzes befristet.

Zuschläge für Sonn- Feiertags- und Nachtarbeit, Aufwendungsersatz und Trinkgelder dürfen nicht in den Mindestlohn eingerechnet werden.

Leistungen wie Weihnachtsgeld oder ein zusätzliches Urlaubsgeld können nur dann als Bestandteil des Mindestlohns gewertet werden, wenn der Betrag jeweils zu dem für den Mindestlohn maßgeblichen Fälligkeitsdatum tatsächlich und unwiderruflich ausbezahlt wird. Ist die Sonderzahlung in einem bestimmten Monat fällig, kann eine Anrechnung auf den Mindestlohn nur in dem Monat erfolgen, in dem die Einmalzahlung fällig ist. Eine Verteilung auf das laufende Kalenderjahr scheidet damit regelmäßig aus.

Tatsächlich gilt der Mindestlohn nicht für alle. Es gibt eine Reihe von Ausnahmen und Übergangsregelungen. Für Erntehelfer wurde eine auf vier Jahre befristete Sonderregelung vereinbart, um die Einführung des Mindestlohns für diese Branche zu erleichtern.

Zeitungsausträger haben 2015 Anspruch auf 75 Prozent und 2016 auf 85 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns. 2017 müssen die vollen 8,50 Euro gezahlt werden.

Der Mindestlohn gilt nicht für Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder für Auszubildende unabhängig vom Alter.

Ebenfalls ausgenommen sind Langzeitarbeitslose in den ersten 6 Monaten einer Beschäftigung. Langzeitarbeitslose sind Arbeitslose, die im Sinne des SGB III ein Jahr und länger arbeitslos sind.

Bei Praktikanten muss man unterscheiden, ob es sich um ein Praktikum gemäß § 26 des Berufsbildungsgesetzes oder um „echte Praktikanten“ handelt. Nur letztere fallen nicht unter das Mindestlohngesetz. Hierzu zählen Pflichtpraktika auf Grund einer schulrechtlichen Bestimmung, einer Ausbildungsordnung, einer hochschulrechtlichen Bestimmung oder Praktika im Rahmen einer Ausbildung an einer gesetzlich geregelten Berufsakademie. Ebenso zu behandeln sind wie Orientierungspraktika von bis zu drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines Studiums. Ehrenamtliche unterliegen ebenfalls nicht dem Mindestlohn.

Juli 2014
In puncto E-Bilanz setzt Data Service auf Opti.Tax

Um allen Kunden eine umfangreiche, ausgereifte und am Markt erprobte Lösung für die E-Bilanz zu bieten, setzt Data Service auf die Erfahrung der hsp GmbH.

Opti.Tax ist insbesondere in der Zusammenarbeit mit einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer ein ideales Instrument.

Als 2001 die GDPdU verabschiedet wurden, entwickelte die hsp GmbH mit Opti.List als erstes Unternehmen eine reportbasierte Archivlösung, die aus Fremdsystemen aller Art GDPdU konforme Daten auslesen kann. Im Dezember 2008 im Rahmen des Steuerbürokratieabbaugesetztes wurde beschlossen, dass die Übermittlung einer E-Bilanz per DFÜ verpflichtend wird. Nach Evaluation begannen in der Folge die Arbeiten an einer entsprechenden hauseigenen IT Lösung: Opti.Tax war geboren. Mit der neuesten Version von Opti.Tax hat die hsp GmbH als erster und einziger Hersteller alle Erläuterungen und Anleitungen zur Taxonomie inklusive Praxistipps kontextsensitiv in das Programm eingearbeitet. Kein Medienwechsel zwischen Nachschlagewerk und Programm mehr.

März 2014
Die GOLD-line® unterstützt auch die neue „SEPA-Eil-Lastschrift“!

Die Sozialversicherungen haben es wohl zuerst gemerkt, denn die im SEPA-Verfahren sehr weit gefassten Lastschriftfristen verhinderten den termingerechten Einzug der SV-Beiträge. Seit Kurzem ist daher in Deutschland die COR1-Option bei den SEPA-Basislastschriften ins Leben gerufen worden. Die Eil- oder Expresslastschrift ermöglicht eine auf einen Geschäftstag reduzierte Einreichungsfrist bei der Bank des Zahlungspflichtigen.

Die SEPA-Basislastschrift mit COR1-Option ähnelt somit dem bisherigen DTA Datenaustausch und es sind damit schnellere Einzüge mit kürzeren Vorlaufzeiten möglich. So wird das Lastschriftverfahren auch für Web-Shops wieder interessant.

Dies gilt allerdings nur für Banken, die der Deutschen Kreditwirtschaft angehören. Im Ausland hingegen ist die COR1-Option i. d. R. nicht nutzbar. Eine Ausnahme stellt z.B. Österreich dar, die bereits im vergangenen Jahr die COR1-Option eingeführt haben. Allerdings kann derzeit ein deutsches bei einem österreichischen Kreditinstitut keine Lastschriften mit COR1-Option einziehen und umgekehrt. Dies soll aber zukünftig funktionieren. Ob nun eher die SEPA-Basislastschrift mit COR1-Option oder die Basisversion stärkeren Anklang finden wird, ist noch unklar.

Wenn man die COR1-Option nutzen möchte, ist jedoch zu beachten, dass sie eine Zusatzleistung darstellt und die Kreditinstitute für die Ausführung eine gesonderte Gebühr berechnen können. Zudem ist hierfür ggf. eine separate Inkasso-Vereinbarung mit dem Kreditinstitut notwendig, in der u. a. die Einreichfristen geregelt sind.

Februar 2014
PERFORM X GOLD Personalabrechnungssoftware wächst um weitere Module

Papierablage war gestern - Die IQAkte Personal ist unsere Lösung für effiziente digitale Personalaktenverwaltung. Die digitale Personalakte stellt Ihnen alle Mitarbeiterinformationen auf Knopfdruck zur Verfügung. Revisionssicher und aktenübergreifend. Reduzieren Sie administrative Aufgaben und optimieren Sie Ihre Personalprozesse.

Mit der digitalen Personalakte von IQDoQ haben Sie alle Mitarbeiterinformationen aktenübergreifend und standortunabhängig im Blick. Dabei ist die IQAkte Personal mehr als eine digitalisierte Papierakte. Integrierte Workflows und automatische Dokumenterzeugung sorgen für transparente und optimal unterstützte Arbeitsabläufe: von der Einstellung, über die Weiterbildung und Beurteilung bis zum Ausscheiden Ihrer Mitarbeiter.

Januar 2014
SEPA-Umstellung verschoben – Data Service Kunden waren im Zeitplan

Lt. Deutschen Mittelstands Nachrichten verweigern sich die europäischen Unternehmen dem Bürokratieaufwand, indem sie die Vorgaben aus Brüssel ignorieren. Denn anders als die Beamten, die sich das Konzept ausgedacht haben, haben polnische Handwerker, deutsche Elektriker oder italienische Gastwirte keine Sachbearbeiter und Sekretärinnen, die ihnen jede wirkliche Arbeit abnehmen.

Der mit der SEPA-Einführung verbundene zeitliche Aufwand ist gigantisch. Für Unternehmen bedeutet dies beispielsweise, dass sie ihre Kundenstammdaten umstellen müssen. Statt Kontonummer und Bankleitzahl sind zukünftig die IBAN und bei grenzüberschreitenden Transaktionen bis Februar 2016 der BIC zu verwenden. Insgesamt 22 Stellen umfasst die IBAN in Deutschland. In anderen Ländern ist die Kennnummer aber noch komplizierter. In Malta muss man sich künftig an 31-stellige Kontonummern gewöhnen, in Polen, Ungarn und Zypern an 28-stellige schreiben die Deutschen Mittelstands Nachrichten weiter.

Data Service hat es seinen Kunden sowohl im Rechnungswesen, als auch in der Personalbuchhaltung einfach gemacht und die aufwendigen Umstellungsarbeiten übernommen, so dass die Sepa Einführung hier problemlos über die Bühne ging.

November 2013
ELStAM Verfahren der Finanzbehörden hat noch erhebliche Schwächen

Das Bundesfinanzministerium hat in seinem Schreiben Abfrageprobleme in bestimmten Fällen eingeräumt und Handlungsvorgaben aufgeführt, mit denen sich betroffene Arbeitgeber beschäftigen sollten.

Viele Probleme drehen sich immer um des fehlen einer Stornofunktion oder den Wechsel vom ersten Dienstverhältnis (Hauptarbeitsverhältnis) zu einem weiteren Dienstverhältnis (Nebenarbeitsverhältnis) beim selben Arbeitgeber sowie beim Wechsel von einem Nebenarbeitsverhältnis in das Hauptarbeitsverhältnis beim selben Arbeitgeber. Fehler eines Nebenarbeitgebers, der seine Mitarbeiter als Hauptarbeitgeber meldet, können von diesem nicht rückgängig gemacht werden. Hierauf kann nur der eigentliche Hauptarbeitgeber reagieren.

Wer meint, er könne Mitarbeiter verschiedener Unternehmensbereiche durch unterschiedliche Zertifikate und Benutzerkonten auch bei ELStAM auseinander halten, wird schnell merken, dass ELStAM seine eigenen Vorgaben nicht erfüllt und die Daten bunt mischt.

Data Service Versucht hier durch eine intelligente Organisation die ELStAM Schwächen auszubügeln und seinen Kunden einen reibungslosen Ablauf zu bescheren.

Juni 2013
Die Zeit drängt – SEPA kommt

Ab dem 1. Februar 2014 darf der unbare Zahlungsverkehr nur noch nach den neuen SEPA-Regeln erfolgen. Neben den Banken müssen Unternehmen, Vereine, Händler und Behörden jetzt aktiv werden

Das neue SEPA-Lastschriftverfahren ("SEPA Direct Debit"), das zum 2. November 2009 innerhalb des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (SEPA - Single Euro Payments Area) eingeführt wurde, sieht im SEPA-Lastschriftmandat ein verpflichtendes Merkmal zur kontounabhängigen und eindeutigen Kennzeichnung des Lastschriftgläubigers (Creditor Identifier/CI, im Folgenden: Gläubiger-Identifikationsnummer oder Gläubiger-ID) vor.

Gemeinsam mit der vom Lastschriftgläubiger vergebenen Mandatsreferenznummer wird die Gläubiger-Identifikationsnummer von der Kreditwirtschaft über die gesamte Zahlungsprozesskette hinweg bis zum Zahlungspflichtigen im SEPA-Datensatz weitergeleitet. Die Mandatsreferenznummer ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer eine eindeutige Identifizierbarkeit eines Mandats, so dass der Schuldner bei Vorlage einer SEPA-Lastschrift eine Prüfung des wirksamen Bestehens des Mandats vornehmen bzw. die Zahlstelle ihm gegebenenfalls eine solche Leistung optional anbieten kann.

In den meisten europäischen Ländern wird in den bestehenden Lastschriftverfahren bereits ein nationales Identifikationsmerkmal des Lastschriftgläubigers verwendet, das von den Zahlungssystembetreibern oder in einigen Fällen auch von der Zentralbank (Belgien, Frankreich) verwaltet wird. Ein solches Merkmal besteht im deutschen Lastschriftverfahren bisher nicht. Für das SEPA-Lastschriftverfahren ist es daher neu einzuführen. Für Deutschland übernimmt die Deutsche Bundesbank die Ausgabe der Gläubiger-Identifikationsnummer in Abstimmung mit der Deutschen Kreditwirtschaft (DK).

Weiterlesen Quelle: www.bundesbank.de

April 2013
Bereit für die eBilanz ?

Verfahren zur elektronischen Übermittlung von Jahresabschlüssen nach § 5b EStG an die Finanzverwaltung (E-Bilanz)

Mit § 5b EStG wurde eine Regelung zur modernen und unbürokratischen elektronischen Übermittlung des Inhalts von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen geschaffen. Die Regelung galt ursprünglich für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2010 beginnen.

Der Anwendungszeitpunkt wurde zwischenzeitlich durch die "Verordnung zur Festlegung eines späteren Anwendungszeitpunktes der Verpflichtungen nach § 5b des Einkommensteuergesetzes (Anwendungszeitpunktverschiebungsverordnung – AnwZpvV)" um ein Jahr verschoben. § 5b EStG gilt nun für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2011 beginnen. Mit Schreiben des BMF vom 28.09.2011 wurde die Taxonomie-Version 5.0 verbindlich veröffentlicht. Mit dieser Taxonomie können Datensätze für Wirtschaftsjahre die nach dem 31.12.2011 beginnen, an das Finanzamt übermittelt werden.

Die Finanzverwaltung ist ab Juni 2012 technisch in der Lage, Datensätze dieser Taxonomien anzunehmen. Mit BMF-Schreiben vom 05.06.2012 wurde eine überarbeitete Version der Taxonomien, die Taxonomie-Version 5.1, veröffentlicht. Diese Taxonomien sind für die Übermittlung von Jahresabschlüssen, die nach dem 31.12.2012 beginnen, zu verwenden.

Weiterlesen Quelle: www.elster.de

Februar 2013
Neues Reisekostenreformgesetz zum 1.1.2014

Im Februar 2013 hat der Bundesrat dem Ergebnis des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat zum Reisekostenreformgesetzt zugestimmt.

Damit tritt das Gesetz am 1.1.2014 in Kraft.

Die Unternehmen haben jetzt ausreichend Zeit die Neuregelungen im Betrieb umzusetzen.

Dezember 2012
Neue Regeln für Minijobs und Gleitzone

Ab 1. Januar 2013 wird die Geringfügigkeitsgrenze von 400 EUR auf 450 EUR angehoben. Die Gleitzonenregelungen gelten dann bis zu einem Entgelt von 850 EUR. Darüber hinaus bringt die Reform der Minijobs Übergangsregelungen mit sich, die bis 2014 gelten.

Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze

Wer ab 1. Januar 2013 eine Beschäftigung mit einem regelmäßigen Entgelt von höchstens 450 EUR aufnimmt, ist geringfügig beschäftigt. Damit besteht Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Einführung einer Rentenversicherungspflicht

Bislang sind geringfügig Beschäftigte in der Rentenversicherung versicherungsfrei. Arbeitnehmer haben aber die Möglichkeit, auf die Rentenversicherungsfreiheit zu verzichten („Opt-in“). Rund fünf Prozent der Beschäftigten haben davon Gebrauch gemacht.
Neu ist, dass ab 1. Januar 2013 grundsätzlich Rentenversicherungspflicht besteht, den Minijobbern aber ein Befreiungsrecht eingeräumt wird („Opt-out“).
Mit dem Wechsel von Opt-in zu Opt-out soll die soziale Absicherung der Minijobber erhöht werden, indem das Bewusstsein für die Entscheidung über die Alterssicherung gestärkt wird. Der pauschale Arbeitgeberbeitragsanteil beträgt wie bisher 15 Prozent bzw. 5 Prozent in Privathaushalten. Die monatliche Mindestbeitragsbemessungsgrundlage wird ab kommendem Jahr von 155 EUR auf 175 EUR angehoben.
Bleibt es bei der Rentenversicherungspflicht, kann der geringfügig Beschäftigte seine Pauschalbeiträge zum vollwertigen Rentenversicherungsbeitrag aufstocken. Er trägt dann die Differenz zwischen dem Pauschalbeitrag des Arbeitgebers und dem Mindestbeitrag und kann damit Ansprüche auf eine Erwerbsminderungsrente erwerben sowie die Riester-Förderung in Anspruch nehmen.

Beispiel einer Beschäftigung ab 1. Januar 2013

Monatliches Arbeitsentgelt  150,00 €
Mindestbeitragsbemessungsgrundlage 175,00 €
Mindestbeitrag zur Rentenversicherung 175,00 EUR x 18,9 % 33,08 €
Arbeitgeberanteil 150,00 EUR x 15 % 22,50 €
Arbeitnehmeranteil Differenz zum Mindestbeitrag  10,58 €

Übergangsregelungen für bestehende Minijobs

Für Beschäftigungsverhältnisse, die bereits vor dem 1. Januar 2013 bestanden haben, greifen Bestandsschutz- und Übergangsregelungen. Grundsätzlich ändert sich für bereits bestehende geringfügige Beschäftigungsverhältnisse nichts. Sie bleiben rentenversicherungsfrei. Auf Antrag können Minijobber die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung wählen. Für bisher rentenversicherungspflichtig Beschäftigte mit einem Arbeitsentgelt zwischen 400,01 EUR und 450,00 EUR bleibt die Rentenversicherungspflicht bestehen, ohne dass eine Befreiungsmöglichkeit vorgesehen wäre.
In den übrigen Versicherungszweigen gilt: Für bislang kranken-, pflege- und arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit einem Entgelt zwischen 400,01 EUR und 450,00 EUR bleibt es bis längstens 31. Dezember 2014 bei der Versicherungspflicht. In dieser Zeit bleibt es auch bei der alten Gleitzonenregelung und der damit verbundenen Beitragslastverteilung.
Erst wenn das Arbeitsentgelt unter 400,01 EUR fällt oder – nur in der Krankenversicherung – die Voraussetzungen für eine Familienversicherung vorliegen, endet die Versicherungspflicht.
Die Betroffenen können sich allerdings gegen die Geltung der Übergangslösung entscheiden und sich von der Versicherungspflicht befreien lassen. Der Befreiungsantrag für die Kranken- und Pflegeversicherung muss bis 2. April 2013 bei der Krankenkasse gestellt werden, damit er ab 1. Januar 2013 wirkt. Danach entfaltet sich die Wirkung vom Beginn des nächsten Kalendermonats an. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass noch keine Leistungen in Anspruch genommen wurden.
In der Arbeitslosenversicherung muss die Befreiung von der Versicherungspflicht mit denselben Fristen wie in der Kranken- und Pflegeversicherung bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden. Auch hier bleibt es ansonsten bei der alten Beitragslastverteilung nach der bis 31. Dezember 2012 geltenden Gleitzonenformel. Allerdings besteht ein Wahlrecht auf Anwendung der neuen Gleitzonenformel.

Entgelterhöhung in bestehenden Minijobs

Bei einer Entgelterhöhung in einer bisher geringfügigen Beschäftigung auf ein Entgelt von bis zu 450 EUR werden die ab 1. Januar 2013 geltenden Regelungen angewandt. Es bleibt also bei Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, allerdings tritt Rentenversicherungspflicht ein mit der Möglichkeit der Befreiung (Opt-out).

Erhöhung der Gleitzonengrenze

Die Gleitzonengrenze wird ab 1. Januar 2013 von 800 EUR auf 850 EUR angehoben. Bei Arbeitsentgelten, die innerhalb der Gleitzone zwischen 450,01 EUR und 850,00 EUR liegen, wird der Arbeitnehmerbeitragsanteil von einem fiktiven, geringeren Ausgangswert berechnet. Das Gleitzonenentgelt wird nach folgender Formel berechnet:
F x 450 + ([850 / (850 − 450)] – [450 / (850 − 450)] x F) x (AE − 450)
Dabei ist AE das Arbeitsentgelt. Der Faktor F wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales festgelegt und ergibt sich, wenn die Pauschalabgabe für geringfügig Beschäftigte, also 30 Prozent, durch den durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz (Summe aus Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) geteilt wird.
Unterstellt man, dass der Beitragssatz zur Rentenversicherung ab 1. Januar 2013 wie geplant auf 18,9 Prozent abgesenkt wird, ergibt sich für das kommende Jahr ein Faktor F von 0,7605.
Für Bestandsfälle wird nach wie vor die alte Gleitzonenformel angewandt:
F x 400 + (2 − F) x (AE − 400)
Für bereits bestehende Beschäftigungen mit einem Entgelt zwischen 800,01 EUR und 850,00 EUR bleibt es bei der regulären Beitragslastverteilung. Der Beschäftigte kann allerdings die Anwendung der neuen Gleitzonenregelung beantragen.

Begleitende Änderungen

Flankierende Änderungen der Minijob-Reform betreffen unter anderem die Familienversicherung. Hier wird die Einkommensgrenze für Minijobber ab 1. Januar 2013 auf 450 EUR angehoben. Ein Gesamteinkommen maximal bis zu dieser Grenze ist Voraussetzung für das Zustandekommen einer Familienversicherung. Für Familienangehörige ohne Minijob gilt eine Einkommensgrenze von 385 EUR.

Gründe für die Minijob-Reform

Während die durchschnittlichen Löhne und Gehälter in den letzten zehn Jahren gestiegen sind, sind die Geringfügigkeitsgrenze und die Gleitzonengrenze seit 2003 unverändert geblieben. In Anlehnung an die allgemeine Lohnentwicklung werden daher die Grenzen für Mini- und Midijobs angepasst.

Stand: 15.11.2012

Weiterlesen Quelle: AOK - Die Gesundheitskasse / CW Haarfeld GmbH

Oktober 2011
Was brauchen Ferienjobber und Auszubildende

Lohnsteuerkarten sind abgeschafft

Da 2010 zum letzten Mal Lohnsteuerkarten herausgegeben wurden, gelten für das Jahr 2011 insbesondere für Ferienjobber und Auszubildende besondere Regelungen. Laut Finanzpräsident Dietrich Weilbach, Steuerabteilungsleiter der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, müssen Ferienjobber „[…] beim Finanzamt eine Ersatzbescheinigung für den Lohnsteuerabzug beantragen, sofern sie keine Lohnsteuerkarte 2010 besitzen. Dagegen müssen ledige Auszubildende in den meisten Fällen nur eine Bestätigung beim Arbeitgeber abgeben.“

Beginnt ein lediger Auszubildender im Jahr 2011 eine Ausbildung als erstes Dienstverhältnis kann der Arbeitgeber zur Berechnung der Lohnsteuer die Steuerklasse 1 zugrunde legen.

Hierbei muss der Auszubildende seinem Arbeitgeber seine Identifikationsnummer, sein Geburtsdatum und seine Religionszugehörigkeit mitteilen. Des Weiteren muss er dem Arbeitgeber schriftlich bestätigen, dass es sich um das erste Dienstverhältnis handelt. Diese Bestätigung muss der Arbeitgeber mindestens bis zum Ablauf des Kalenderjahres aufbewahren und sie als Beleg zum Lohnkonto nehmen.

Abschließend wies der Finanzpräsident darauf hin, dass Arbeitnehmer 2010 das letzte Mal eine Lohnsteuerkarte erhalten haben und ab 2012 die für die Lohnsteuerberechnung erforderlichen Informationen elektronisch bereitgestellt werden. Wenn Änderungen erforderlich sind, muss der Arbeitnehmer diese in der Lohnsteuerkarte 2010 von seinem zuständigen Finanzamt ändern lassen.

Weiterlesen Quelle: www.ofd-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1330127/index.html

September 2011
Das ELStAM-Verfahren

Ab 2012 kommt im Lohnsteuerrecht eine große Änderung auf die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu, da die Papier- Lohnsteuerkarte durch einen elektronischen Datensatz abgelöst wird. Allerdings sollte dies nicht mit der Einstellung des ELENA-Verfahrens, dem elektronischen Entgeltnachweis, verwechselt werden.

Die elektronische Lohnsteuerkarte, also das ELStAM-Verfahren (elektronische Lohnsteuer-Abzugsmerkmale) tritt nächstes Jahr in Kraft und soll die Daten auf der Vorderseite der Lohnsteuerkarte elektronisch bereitstellen, wie z.B. die Id-Nr., das Geburtsdatum, die Steuerklasse, der Faktor bei Steuerklasse IV, Zahl der Kinderfreibeträge, Kirchensteuermerkmal, Summe der Freibeträge, Hinzurechnungsbetrag.

Für den Arbeitgeber heißt es künftig, dass er die Lohnsteuerabzugsmerkmale direkt von der Finanzverwaltung erhält, wobei ihm der Arbeitnehmer folgende Daten mitteilen muss:

  • das Geburtsdatum
  • die steuerliche Identifikations-Nummer
  • handelt sich das Arbeitsverhältnis um ein Haupt- oder ein Nebenarbeitsverhältnis

 

Um zu erkennen welcher Arbeitgeber für welchen Arbeitnehmer die Daten abgerufen hat, muss der Arbeitgeber beim Abrufen der Daten die Steuernummer der lohnsteuerlichen Betriebsstätte angeben. Des Weiteren muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer einmalig bei Beginn des Verfahrens anmelden, bei Eintritt eines Arbeitnehmers und bei geänderten Datensätzen, wie z.B. bei Steuerklassenwechsel, Geburt eines Kindes, Eintrag bzw. Änderung eines Freibetrages, etc.

Der Kennzeichnung als „1. Arbeitgeber" kommt beim ELStAM-Verfahren in Zukunft eine besondere Bedeutung hinzu, da dem Arbeitgeber für den Arbeitnehmer ansonsten die Steuerklasse VI übermittelt wird. Dies geschieht auch, wenn sich ein weiterer Arbeitgeber als 1. Arbeitgeber anmeldet. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer ebenfalls steuerlich abmelden.

Werden nach Austritt des Arbeitnehmers noch variable Zahlungen gezahlt, werden diese dem letzten Abrechnungsmonat zugeordnet. Damit gelten die ELStAM des Zuordnungsmonats. Werden hingegen sonstige Bezüge gezahlt, muss die Zahlung dem aktuellen Monat zugeordnet werden und somit der Arbeitnehmer neu angemeldet werden. Der Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber dann mitteilen, ob er 1. Arbeitgeber ist oder nicht. In Abhängigkeit von der Angabe wird dem Arbeitgeber die günstige Steuerklasse oder die Steuerklasse VI übermittelt.

Bis zum Starttermin des ELStAM Verfahrens, welcher durch ein BMF-Schreiben bekanntgegeben wird, ist die Lohnsteuerkarte 2010 weiterhin gültig.

Weiterlesen Quelle: Datakontext

August 2011
Data Service stellt sich neu auf

Mit dem neuen Mehrheitsgesellschafter – der APM Holding AG mit Sitz in Leonberg – blickt die Data Service GmbH aus Hagen in eine neue Zukunft. Aus strategischer Sicht stellt das Service Angebot der Data Service GmbH eine ideale Ergänzung zum bisherigen Serviceportfolio der APM dar.

Auch für den Hagener IT-Dienstleister ist das Engagement der APM Group ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Insbesondere durch eine konsequente Weiterentwicklung der Produkte, die angestrebte Software-Modernisierung, die Erweiterung der Serviceleistungen und zukunftsorientierte Gesamtlösungen aus einer Hand wird die Marktpositiongestärkt voran getrieben.

Über die Data-Service

Seit 1969 nutzen Kunden die Serviceleistungen der Data Service GmbH in Hagen, die als Anbieter von Software im Rechnungs- und Personalwesenund Business Process Outsourcing für kleine und mittelständische Unternehmen gesamtheitliche Lösungen ermöglicht. Als Software-Hersteller bietet das Unternehmen Anwendersoftware für Personalabrechnungen, Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung. Hinzu kommen Lösungen für die Zeiterfassung und Zutrittskontrolle sowie für die Bereiche BDE, MES und PEP.

Mit der Beteiligung an Data Service zeigt die APM Group Entschlossenheit ihre Marktstellung im Bereich Personalmanagement und Finanzbuchhaltung weiter auszubauen und verstärkt neue Kunden zu gewinnen. Neben der Kernkompetenz SAP HCM und SAP FI kann die APM Group nunmehr weitere interessante System-Alternativen speziell für kleine und mittelständische Unternehmen anbieten. Die Software-Lösungen der Data Service GmbH bilden einen Baustein zu nachhaltigem Wachstum und Festigung der Marktposition der Gesamtgruppe.

Über die APM Group

Die APM Group erbringt seit über 15 Jahren Leistungen aus dem Personal- und Finanzbuchhaltungsbereich. Mit einem umfangreichen Serviceportfolio bietet die APM Group von Beratungsleistungen bis hin zum Fullservice. Für Kunden verschiedenster Branchen und Größen betreut die APM Group SAP HCM und FI Systeme und führt die Sachbearbeitung in der Entgeltabrechnung, der Reisekostenabrechnung und in der Finanzbuchhaltung durch. Mit innovativen Workflow-Lösungen und der elektronischen Personalakte steigert die APM Group die Prozesseffizienz ihrer Kunden nachhaltig.

Weiterlesen Mehr erfahren Sie auf den APM Internetseiten

Juli 2011
ELENA-Verfahren wird eingestellt

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben in einer gemeinsamen Pressemeldung angekündigt, dass der ELektronischeENtgelt-NAchweis (ELENA-Verfahren) so bald wie möglich eingestellt werden soll.

Bis der entsprechende Gesetzesentwurf in Kraft tritt, gelten die §§ 95 ff. Viertes Sozialgesetzbuch. Sobald das Verfahren gemäß der zukünftigen Gesetzeslage eingestellt wird, werden die Daten bei der zentralen Speicherstelle nach den rechtlichen Vorgaben gelöscht.

Die Gründe für die Einstellung des ELENA-Verfahrens sind Vielfältig. Ausschlaggebend war allerdings die fehlende Verbreitung einer qualifizierten elektronischen Signatur, wodurch der erforderliche Sicherheitsstandard für das ELENA-Verfahren nicht erreicht wird.

Damit die bisher ausgegebenen Summen in Millionenhöhe nicht ganz verloren sind, soll ein Konzept erarbeiten werden, mit dem die bestehende Infrastruktur des ELENA-Verfahrens und das erworbene Know-how in der Sozialversicherung genutzt werden können.

Wie geht es nun für Arbeitgeber weiter?

Arbeitgeber müssen weiterhin monatlich Bericht über Ihre Arbeitnehmer erstatten, solange es noch keine andere Gesetzeslage gibt.

(Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Weiterlesen Mehr erfahren Sie im Fachbeitrag

Juni 2011
Bescheinigung der PKV nach § 10 EStG

Frage:
Was passiert, wenn die vom Arbeitnehmer im vergangenen Jahr vorgelegte Bescheinigung nach §10 EStG über die steuerlich zu berücksichtigenden Beträge zur privaten Basiskranken- und Pflege-Pflichtversicherung Beiträge enthält, die unter den für 2011 tatsächlich zu zahlenden Beiträgen liegen (Bescheinigung nach § 257 SGB V)? Können wir den nach §10 EStG bescheinigten Beitrag aus dem Jahr 2010 in der Lohnabrechnung weiter berücksichtigen?

Antwort:
Sofern dem Arbeitgeber vom Arbeitnehmer die berücksichtigungsfähigen Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung mitgeteilt werden (§10 EStG), sind diese maßgebend, wenn sie höher sind als die Mindestvorsorgepauschale.

Laut BMF-Schreiben vom 22.10.2010 zur „Vorsorgepauschale ab 2010“ sind die dem Arbeitgeber bis zum 31.03.2011 mitgeteilten Beträge über die voraussichtlichen privaten Basiskranken- und Pflege-Pflichtversicherungsbeiträge des Kalenderjahrs 2010 auch im Rahmen des Lohnsteuerabzugs 2011, 2012 und 2013 (weiter) zu berücksichtigen, wenn keine neue Beitragsmitteilung erfolgt.

Für den in 2011 vorzunehmenden Lohnsteuerabzug kann der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber aber auch eine Beitragsbescheinigung des Versicherungsunternehmens vorlegen, die

  • die voraussichtlichen privaten KV- und PV-Beiträge des Kalenderjahres 2011 oder
  • die nach § 10 EStG übermittelten Daten für das Kalenderjahr 2010 enthält;

diese Bescheinigungen sind auch im Rahmen des Lohnsteuerabzugs 2012 und 2013 (weiter) zu berücksichtigen, wenn keine neue Beitragsmitteilung erfolgt.

Grundsätzlich kann längstens bis 2013 die Bescheinigung nach § 10 EStG aus dem Jahr 2010 weiterhin vom Arbeitgeber im Lohnsteuerverfahren berücksichtigt werden. (auch dann, wenn die nach § 257 SGB V bescheinigten Beiträge darunter liegen). Sofern aufgrund der vorgelegten Bescheinigung im Lohnsteuerverfahren zu hohe Beiträge steuerlich berücksichtigt wurden, wird dies im Veranlagungsverfahren durch das Finanzamt wieder korrigiert, In diesem Fall kommt es zu einer Pflichtveranlagung (§ 46 Abs. Nummer 3 EStG).

(Quelle: Lohn+Gehalt; Juni 2011)

Mai 2011
Private Kfz-Nutzung

Nach einer kürzlich ergangenen Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) bezüglich der privaten Kfz-Nutzung profitieren nun Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer gleichermaßen. Gemäß der Entscheidung des BFH greift die „Ein-Prozent-Regelung“ nur, wenn der Unternehmer, im nahestehende Personen oder Arbeitnehmer die zur Verfügung stehenden Firmenwagen auch tatsächlich Privatnutzen.Allein aus der Bereitstellung des Fahrzeugs kann nicht auf eine private Nutzung geschlossen werden. (BFH-Entscheidung vom 21. April 2010, Az. VI R 46/08).

Dies gilt jetzt auch für den obligatorischen Steuerzuschlag bei Fahrten zur Arbeitsstätte. Denn steht der Firmenwagen über die privat veranlassten Fahrten hinaus auch für seine Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zur Verfügung, erhöht sich der lohnsteuerpflichtige Nutzungsvorteil nach dem Einkommensteuergesetz (§ 8 Abs. 2 Satz 3 EStG) für jeden Kalendermonat um weitere 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises pro Entfernungskilometer.

Doch nun stellten die obersten Finanzrichter am 22. September 2010 in gleich drei Urteilen klar, dass der 0,03-prozentige Zuschlag lediglich für die Tage vorzunehmen sei, an denen das Fahrzeug vom Arbeitnehmer auch tatsächlich für seine Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genutzt wird.

Darauf sind die Finanzbehörden überraschend schnell eingeschwenkt: Bereits mit Schreiben vom 1. April 2011 (Az.: IV C 5 - S 2334/08/10010) hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) die arbeitnehmerfreundliche BFH-Rechtsprechung für Veranlagungszeiträume ab 2010 in allen noch offenen Fällen für anwendbar erklärt. Möglicherweise verfrühte Hoffnung auf ein Steuergeschenk hat dagegen das BFH-Urteil vom 13. Oktober 2010 (Az.: VI R 12/09) geweckt. Darin kamen die Richter zum Schluss, dass Kosten für den nachträglichen Einbau einer Flüssiggasanlage in ein zur Privatnutzung überlassenes Firmenfahrzeug nicht als Kosten einer Sonderausstattung in die Bemessungsgrundlage der "Ein-Prozent-Regelung" einzubeziehen seien und infolge dessen auch nicht den pauschalen Nutzungswert erhöhen.

Ob die Finanzverwaltung auf diese Rechtsprechung einschwenkt, erscheint angesichts der dann entstehenden Ungleichbehandlung identisch ausgestatteter Fahrzeuge indes mehr als fraglich - immerhin kann es ja steuerlich keinen Unterschied machen, ob eine Sonderausstattung bereits ab Werk oder erst nachträglich eingebaut wird.

(Quelle: Creditreform, Heft 5, S. 32)

Weiterlesen Mehr erfahren Sie im Fachbeitrag

April 2011
Meldeverfahren Entgeltersatzleistung

Ab dem 1. Juli 2011 tritt das Meldeverfahren Entgeltersatzleistung in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt werden keine Entgeltbescheinigungen mehr in Papierform bearbeitet und auch Entgeltbescheinigungen zur Erlangung einer Entgeltersatzleistung dürfen ausschließlich noch in elektronischer Form an die Krankenkassen übermittelt werden.

Ist ein gesetzlich versicherter Arbeitnehmer über eine längere Zeit krank, hat er Anspruch auf Krankengeld. Um die Höhe des Krankengeldes zu ermitteln benötigen die Krankenkassen vom Arbeitgeber eine Auskunft über das zuletzt gezahlte Entgelt. Dies muss der Arbeitgeber den Krankenkassen in Form einer Entgeltbescheinigung mitteilen.

Die elektronische Übermittlung der Entgeltbescheinigung ist seit dem 01.01.2011 verpflichtend. Allerdings gibt es bis zum 30.06.2011 noch eine Übergangsregelung, durch welche die Krankenkassen die Entgeltbescheinigungen und Anfragen noch in Papierform entgegennehmen. Für die Übermittlung muss der Arbeitgeber ein zugelassenes Programm verwenden, das ihm von seinem Software-Hersteller zur Verfügung gestellt wird.

Weiterlesen Mehr erfahren Sie im Artikel der TK

März 2011
Business Process Outsourcing

Auslagern schafft Freiräume. In Zeiten sich verändernder Markt- und Wettbewerbs-situationen müssen alle Räder in Bewegung bleiben, um nicht ins Stocken oder schlimmer in einen Abwärtstrend zu geraten. Selten war die „Nahrungskette“ transparenter zu erkennen als in den vergangenen Jahren.

Agieren statt reagieren bedeutet, die Unternehmensstrukturen flexibel zu straffen, ohne Performance einzubüßen. Investitionsentscheidungen müssen sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Weniger wichtige Unternehmensbereiche können benötigte Budgets beisteuern. Modernes Business Process Outsourcing, die Auslagerung einzelner, sekundärer Geschäftsprozesse, unterstützt das Management gezielt auf dem Weg zu mehr Prozess- und Entscheidungsflexibilität.

Markt- und Wettbewerbsveränderungen

Wurde Business Process Outsourcing, kurz BPO, bislang fast ausschließlich von großen Konzernen als innovatives Werkzeug genutzt, erkennen nun auch mehr und mehr untypische Branchen und mittlere Unternehmen die Vorteile und rüsten ihre Unternehmen für neue Aufgaben. Ein verschärfter nationaler und internationaler Wettbewerb oder konjunkturell herausfordernde Marktsituationen in Deutschland verprofessionalisieren zurzeit ganze Branchen - eine gute, zukunftsorientierte Entwicklung, vor allem für den stets diskutierten Standort Deutschland. Überleben und profitabel wirtschaften wird, wer moderne Businessinstrumente nutzt, Strukturen verschlankt und die Kosten bei gleichzeitiger Leistungssteigerung reduziert. „Wir merken, dass sich in der Wirtschaft zunehmend selbst kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeiten modernen Business Process Outsourcings zunutze machen, um auf Veränderungen zu reagieren und ihre Unternehmen wettbewerbsfähiger aufzustellen“, bestätigt Dipl.-Inform. Michael Stiene, Geschäftsführer von Data Service, die bereits seit 40 Jahren BPO Lösungen IT-gestützter Prozesse im HR-Bereich und Rechnungswesen anbietet und damit zu den frühen Pionieren gehört.

Februar 2011
Seit Anfang 2011 besteht eine Partnerschaft mit der Gfos GmbH in Essen

Data Service erweitert mit den Gfos Lösungen das Angebot im Software- und Dienstleistungsbereich (BPO – alle Service Level). Die Gfos Produkte werden „hoch integriert“ mit der GOLD-line von Data Service angeboten.

Die Gfos, Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung mbH, ist ein führender Anbieter ganzheitlicher IT-Lösungskonzepte. Angefangen bei einer umfassenden Beratung bietet das mittelständische Unternehmen zukunftsorientierte Softwarelösungen in den Bereichen Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, Workforce Management und Manufacturing Execution System (MES) aus einer Hand und liefert damit die Grundlage fundierter Management- sowie Mitarbeiterentscheidungen.

Mit der modularen Softwarefamilie Gfos können Bedarfe jeder Branche und Unternehmensgröße optimal abgedeckt und zu einem umfassenden mehrdimensionalen Ressourcen-Management-System ausgebaut werden. Basierend auf modernster JAVA EE Technologie zeichnet sich Gfos zudem durch höchste Funktionalität sowie vollständige Systemunabhängigkeit aus.

1988 gründet, gehört die GFOS mbH zu den Pionieren der Anwendungsentwicklung und -integration in den Bereichen Personalzeitwirtschaft, Personaleinsatzplanung, Zutrittskontrolle, Betriebsdatenerfassung und Produktionssteuerung. Bei weit über 3.000 Installationen, davon mehr als 440 im Ausland, visualisiert, kontrolliert und steuert Gfos alle Unternehmens-Ressourcen entlang der Wertschöpfungskette. In 18 Ländern weltweit arbeiten weit mehr als 1.000 Kunden mit der Softwarelösung Gfos, die bereits bis heute in 13 Sprachen übersetzt wurde.

Januar 2010
Das Mehrwertsteuerpaket 2010 ist mit der GOLD-line® kein Problem!

Auch wenn das Mehrwertsteuer-Paket 2010 weit mehr Auswirkungen hat als es auf den ersten Blick erscheint, wurden die notwendigen Änderungen pünktlich in die GOLD-line® implementiert. Jeder Unternehmer muss prüfen, inwieweit die Neuregelungen für das eigene Geschäft relevant sind.

Ab 2010 wird der Ort der Dienstleistung steuerlich neu definiert. Bislang war das Ursprungslandprinzip vorherrschend, doch jetzt ist in der Regel das Bestimmungslandprinzip maßgeblich. Konsequenz: Grenzüberschreitende Dienstleistungen zwischen Unternehmen sind meistens am Ort des Leistungsempfängers zu versteuern. Steuerschuldner wird dann der im Ausland ansässige Auftraggeber (Reverse-Charge- Verfahren).

Auch die Anforderungen an die Zusammenfassende Meldung (ZM) haben sich geändert.

Zukünftig müssen neben den innergemeinschaftlichen Lieferungen auch alle innergemeinschaftlich erbrachten Dienstleistungen erfasst werden. Damit wächst die Zahl der Unternehmen, die eine ZM abzugeben haben. Auch der Umfang der ZM wächst.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf „gemischten Umsätzen“ in einer Ausgangsrechnung. Auch diese Klippe kann mit der GOLD-line® bequem umschifft werden.

November 2009
PERFORM X GOLD jetzt mit Standardmeldeverfahren ELENA für Entgeltdaten

Ab 01.01.2010 meldet die Entgeltabrechnung PERFORM X GOLD von Data Service monatlich alle Arbeitgeber-Entgeltdaten an die Zentrale Speicherstelle (ZSS).

Das gemäß ELENA-Verfahrensgesetz vom 28. März 2009 vorgeschriebene Meldewesen erfolgt analog zu dem Verfahren zur Übermittlung von Sozialversicherungsmeldungen und Beitragsnachweisen an Krankenkassen. Die ZSS ist bei der Datenstelle der Träger der Rentenversicherung (DSRV) in Würzburg angesiedelt. Die Daten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert.

Für jeden Beschäftigten wird ein „Multifunktionaler Verdienstdatensatz“ erstellt. Die ZSS empfängt die Daten und speichert sie pseudonymisiert (ohne Namen des Teilnehmers) und verschlüsselt ab. Die Transaktionsbestätigung wird über eine Protokollmeldung an den Arbeitgeber zurückgemeldet und dort archiviert. Nähere Informationen findet man unter www.das-elena-verfahren.de.

Das Verfahren soll den Zugang zu bestimmten staatlichen Leistungen regeln, für die Einkommens- und andere Beschäftigungsnachweise des Arbeitgebers notwendig sind, wie etwa die Arbeitsbescheinigung gemäß § 312 SGB III. Betroffen sind rund 40 Millionen Arbeitnehmer. Kommuniziert wird mit der Arbeitsagentur, der Kindergeldstelle oder den Justizbehörden (bei Berechnung von Unterhaltszahlungen in Scheidungsfällen), die so auf die jeweils relevanten Daten zugreifen können. Behördenmitarbeiter können dem Konzept nach nur die für die beantragte Leistung erforderlichen Daten, die zudem für die jeweilige Behörde freigeschaltet sein müssen, abrufen.

Um einen Missbrauch der zentral gespeicherten Daten zu verhindern, soll der Zugriff nur mit Zustimmung des betroffenen Arbeitnehmers erfolgen. Die Planungen sehen vor, dass die Zustimmung auf elektronischem Weg erklärt wird und der Arbeitnehmer seine Zustimmungserklärung elektronisch signiert. Für diese elektronische Unterschrift wird ein Zertifikat zur Erstellung von elektronischen Signaturen auf eine Signaturkarte hinterlegt. Das ELENA-Verfahren soll damit - zusammen mit der Signaturkarte der Arbeitsagentur - der "Schlüssel" zu den gespeicherten Arbeitnehmerdaten sein.

Oktober 2009
Spezielle Angebote für Verbände, Franchise-Systeme und Netzwerke

Die professionellen Strukturen der Data Service GmbH stehen ab sofort den Mitgliedern von Verbänden, Franchise-Systemen und Netzwerken aller Branchen zur flexiblen Auslagerung ausgewählter, sekundärer Geschäftsbereiche als Dienstleistungsplattform zur Verfügung. Unter dem Slogan „Mehr ist oft Weniger“ können organisierte Mitgliedsunternehmen Ihre Interessen bündeln und spezielle, vergünstigte Angebote sowie wertvolle Vorteile nutzen.

Ziel ist es, auch kleinen Unternehmen zu ermöglichen, flexibel auf sich verändernde Marktsituationen zu reagieren und sich durch die Auslagerung sekundärer Bereiche auf die primären Geschäftsprozesse zu konzentrieren. Hierfür wurden zwei Leistungspakete geschnürt. Das BPO-Vorstandspaket beinhaltet u.a. eine branchenspezifische Individualisierung und umfangreiche Präsentationsmedien. Auch eine Fördermitgliedschaft ist möglich. Das aufbauende BPO-Mitgliederpaket umfasst neben einem Rundum-sorglos-Modul und Info-Workshops auch attraktive Preisvorteile von bis zu 20 Prozent.

Die formulierten Vorteile richten sich exklusiv an in Verbänden, Franchise-Systemen, Netzwerken oder anderen Business-Multiplikatoren organisierte Unternehmen. Neben den Faktoren Kosteneinsparung und Flexibilisierung bei Unternehmensentscheidungen ist vor allem der Wettbewerbs- und Marktvorteil der wichtigste Profit für Unternehmen, die das Verbands-, Franchise- und Netzwerkangebot der Data Service GmbH nutzen.

September 2009
Die GOLD-line® ist SEPA fähig

SEPA, Single European Payment Area, ist die neue Lösung für den zukünftigen europäischen Zahlungsverkehr. Mit SEPA werden in Europa künftig alle Überweisungen, Lastschriften und inländische Zahlungen behandelt. Für den gesamten Euro-Raum und viele weitere Europäische Länder gilt damit ein gemeinsamer Standard.

Die Vorteile sprechen für SEPA: länderübergreifende Überweisungen werden kostengünstiger und für alle Geschäftspartner in den 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz lassen sich die Daten und Bankverbindungen mit IBAN und BIC einheitlich vorhalten.

Sofern Zahlungs- und Lastschriftaufträge bisher bargeldlos übermittelt wurden, ersetzt SEPA das bisherige DTAUS- (Inland) und DTAZV-Verfahren (Ausland) innerhalb des SEPA Raumes völlig.

Auch das von vielen Banken verwendete FTAM-Verfahren zur Übertragung der Zahlungsinformationen und zum Abruf der Bankauszüge wird in diesem Zusammenhang durch den neuen EBICS Standard (Electronic Banking Internet Communication Standard) abgelöst.

Der EBIC-Standard wurde vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA) entwickelt und zum 1. Januar 2006 in das DFÜ-Abkommen aufgenommen. Seit dem 1. Januar 2008 besteht eine Verpflichtung für Kreditinstitute zur Unterstützung von EBICS. Zum 31. Dezember 2010 endet für die Banken die Verpflichtung FTAM weiter zu unterstützen. Alle Daten sind in einen XML-Container eingebettet und werden über HTTP mit einer TLS-Verschlüsselung versandt, um die sichere Übertragung zu garantieren. Die Daten werden Block für Block übertragen und jeder Block mit einer elektronischen Signatur gesichert. Bei Übertragungsfehlern ermöglicht eine Wiederherstellungsfunktion die Wiederaufnahme des Transfers ab dem letzten erfolgreich übertragenen Block. Mit Blick auf PKI-gestützte Modelle wird der optionale Einsatz von X.509-Zertifikaten für den Austausch der aktuellen RSA-Schlüsseln zwischen Kunde und Kreditinstitut unterstützt.

In der GOLD-line® können beide Verfahren SEPA und EBICS bei Bedarf direkt genutzt werden. In der Buchhaltung gibt daher einen separaten Zahlungsvorschlag, eine Regulierungsübersicht und die SEPA-Regulierung mit eine neuen Datenschnittstelle.

August 2009
After-Work-Seminare für den Mittelstand in NRW

Ab sofort referiert Data Service Geschäftsführer Michael Stiene regelmäßig in After-Work-Seminaren über die Vorteile moderner Business Process Outsourcing Lösungen. In der Zusammenarbeit mit dem Anbieter MIM, Management Informationen im Mittelstand, richten sich diese Informationsveranstaltungen insbesondere an die 1. und 2. Managementebene klein- und mittelständischer Unternehmen in NRW.

Die Seminare berücksichtigen als After-Work-Veranstaltung die zeitlichen Möglichkeiten von Geschäftsführung und leitendem Personal. Sie beginnen in der Regel zwischen 18:00 und 19:00 Uhr und sind inhaltlich auf das Wesentliche fokussiert. So können in wenigen Stunden die wichtigsten Kerninformationen vermittelt werden. Optional findet anschließend ein branchenübergreifender Austausch der Teilnehmer statt, um stereotype Probleme und Aufgaben aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Lösungsansätzen zu beleuchten.

Bereits Anfang September finden die ersten durch Michael Stiene referierten Veranstaltungen statt. Das Seminar am 09. September ist bereits ausgebucht, für den 17.09.2009 in Hattingen sind jedoch noch Teilnehmerplätze frei. Weitere Termine werden noch in diesem Jahr folgen, im Erfolgsfall sind für 2010 regelmäßige Veranstaltungen geplant. Weitere Informationen finden Sie unter Weiterlesen www.mittelstand-seminare.de

Juli 2009
Flexibilisierung im Mittelstand

Der Mittelstand war und ist der Motor der Deutschen Wirtschaft. In Zeiten sich verändernder Markt- und Wettbewerbssituationen müssen alle Räder in Bewegung bleiben, um nicht ins Stocken - oder schlimmer - in einen Abwärtstrend zu geraten. Agieren statt reagieren: hierfür müssen die Unternehmensstrukturen gestrafft und flexibilisiert werden ohne Performance einzubüßen. Die Investitionsentscheidungen müssen sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren, weniger wichtige Unternehmensbereiche können benötigte Budgets beisteuern. Modernes Business Process Outsourcing, die Auslagerung einzelner, sekundärer Geschäftsprozesse, unterstütz die Entscheidungsträger gezielt auf dem Weg zu mehr Prozess- und Entscheidungsflexibilität.

Wurde Business Prozess Outsourcing, kurz BPO, bislang fast ausschließlich von großen Konzernen als innovatives Werkzeug genutzt, erkennen nun auch mehr und mehr Mittelständler die Vorteile und rüsten ihr Unternehmen für neue Aufgaben. Ein verschärfter nationaler und internationaler Wettbewerb und eine konjunkturell herausfordernde Marktsituation in Deutschland verprofessionalisieren zurzeit den Mittelstand. Überleben wird, wer moderne Businessinstrumente nutzt, Strukturen verschlankt und die Kosten bei gleichzeitiger Leistungssteigerung reduziert. Zunehmend klein- bis mittelständische Unternehmen nutzen die Möglichkeiten modernen Business Process Outsourcings, um auf Veränderungen zu reagieren und ihre Unternehmen wettbewerbsfähiger aufzustellen. Seit Anfang 2008 entdecken immer mehr Mittelständler, vor allem auch inhabergeführte Unternehmen, BPO-Lösungen für sich. Eine gute, zukunftsorientierte Entwicklung, vor allem für den stets diskutierten Standort Deutschland.

Juni 2009
Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen

Die Anlagenbuchhaltungslösung von Data Service ALAMIX GOLD unterstützt die Anforderungen des Konjunkturpaketes.

Seit dem 1.1. 2009 gibt es zusätzliche Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen. Die Bundesregierung hat eine degressive Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens von maximal 25 Prozent eingeführt.

Die Besonderheit der degressiven Abschreibung besteht darin, dass die Abschreibungen im ersten Jahr am höchsten sind und sich schrittweise mit jedem Folgejahr verringern. Für Unternehmen lohnen sich Investitionen also besonders in den Jahren 2009 und 2010, weil vor allem im ersten Jahr der Anschaffung das Betriebsergebnis verringert und dadurch mit deutlich weniger Steuern belastet wird.

Außerdem können Sonderabschreibungen in Höhe von 20 Prozent für ein Wirtschaftsgut in Anspruch genommen werden. Die 20 Prozent können sowohl im Anschaffungs- oder Herstellungsjahr oder über fünf Jahre verteilt geltend gemacht werden.

Beide Abschreibungsmöglichkeiten können gleichzeitig abgerechnet werden. Das bedeutet, dass im ersten Jahr bis zu 45 Prozent abgeschrieben werden können. Die Regelungen gelten für 2009 und 2010. (Quelle:BMWi)

Mai 2009
Beschäftigung sichern und Beiträge stabilisieren (BMWi)

Die Begriffe Beschäftigungssicherung und Qualifizierungsoffensive der Bundesregierung stehen wieder für Neuerungen in der Personalabrechnungssoftware PERFORM X GOLD von Data Service.

Zitat BMWi: „Das oberste Ziel der Bundesregierung ist es, Beschäftigung zu erhalten und Entlassungen zu vermeiden. Dazu werden wir die Kurzarbeit attraktiver ausgestalten und das Verfahren vereinfachen.“ Folgende Punkte wurden implementiert:

  • Den Arbeitgebern werden in den Jahren 2009 und 2010 bei Kurzarbeit die von ihnen allein zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge hälftig durch die Bundesagentur für Arbeit erstattet. Für Zeiten der Qualifizierung während der Kurzarbeit können den Arbeitgebern auf Antrag die vollen Sozialversicherungsbeiträge erstattet werden.
  • Die Antragstellung und das Verfahren werden vereinfacht.
  • Der gesetzliche Beitragssatz zur Arbeitsförderung wird bei 2,8% stabilisiert. Dafür wird eine Ausgleichsverpflichtung des Bundeshaushalts durch ein Gesetz festgelegt.

 

Betriebe können nun die Krise nutzen, um ihre Beschäftigten zu qualifizieren und
weiterzubilden. Deshalb wird die Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung gefördert
und ausgeweitet.

März 2009
Online Zugänge optimiert und Kundenservice nochmals verbessert

Data Service stellt neue, günstige Online-Verbindungen bereit. In den letzten Wochen wurden die Online Zugänge zum Data Service Center erheblich modernisiert und ausgebaut. Hierbei wurde insbesondere großen Wert auf die Beibehaltung der Sicherheitsstandards auf dem bereits vorhandenen, hohen Niveau gelegt.

Alle eingehenden VPN Verbindungen (Virtual Private Network) werden durch eine einheitliche „Firewall“ und stets aktuelle Virenscanner geschickt. Das gleiche gilt natürlich auch für alle eMails und Daten, die in das Rechenzentrum von Data Service geschickt werden.

Die neuen, günstigen Online-Verbindungen können ab sofort von allen Neu- und Bestandskunden, unabhängig vom gewählten Service Level, genutzt werden. Auf der Kundenseite reicht eine einfache DSL-Verbindung, über die der sichere und verschlüsselte VPN-Tunnel aufgebaut werden kann.

Innerhalb einer individuellen Beratung informiert Data-Service-Team über Funktionalität, Infrastruktur und Einsatz der neuen, verbesserten Online Zugänge.

Februar 2009
Unkomplizierte Hilfe und Abwicklung bei Kurzarbeitergeld

Die aktuelle Nachfrage beim Kurzarbeitergeld ist stark gestiegen. Auch an den Kunden von Data Service gehen die derzeitige Marktlage und Wirtschaftssituation nicht spurlos vorüber. So haben einige Firmen bereits Kurzarbeit beantragt oder aber bereits abgerechnet. Die Data Service GmbH bietet ihren Kunden im Bereich BPO (Business Process Outsourcing) die Abrechnungsinfrastruktur kostenlos an. Für Einzelberatungen steht das Data-Service-Team kurzfristig bereit.

Im Rahmen des Konjunkturpakets II wurde beschlossen, weitere Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld vorzunehmen. Am 20.02.2009 hat der Bundesrat wesentlichen Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld zugestimmt. Die Neuregelungen zu Kurzarbeit und Qualifizierung gelten rückwirkend zum 01.02.2009.

  • Die Agenturen für Arbeit erstatten die Hälfte der Beiträge zur Sozialversicherung, die auf Kurzarbeit entfallen (befristet gültig bis Ende 2010). Die Erstattung erfolgt pauschaliert mit 19,6%, des der Beitragsberechnung zu Grunde liegenden Entgelts (also etwas mehr als die Hälfte).
  • Alle in Kurzarbeit befindlichen Beschäftigten sollen sich in 2009 und 2010, bezuschusst von der Bundesagentur für Arbeit, weiter qualifizieren können. Für diese Arbeitnehmer können für diese Zeit die Beiträge zur Sozialversicherung sogar zu 100% übernommen werden. Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte während der Kurzarbeit werden auch über 2010 umfangreich gefördert.
  • Die Bedingung, dass mindestens ein Drittel der Belegschaft von einem Entgeltausfall betroffen sein muss, wird bis Ende 2010 ausgesetzt. Um für einen oder mehrere Beschäftigte Kurzarbeitergeld zu beantragen, reicht ab sofort der Nachweis eines Entgeltausfalls von mehr als 10%.
  • Kurzarbeitergeld kann nun auch uneingeschränkt für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer sowie für befristet Beschäftigte beantragt werden (befristet gültig bis Ende 2010).
  • Arbeitszeitkonten müssen vor dem Bezug von Kurzarbeitergeld nicht mehr ins Minus gebracht werden (befristet gültig bis Ende 2010).
  • Die Antragstellung und das Verfahren mit der Agentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld werden vereinfacht.

Dezember 2008
Die Data Service GmbH bringt mit ihrem neuem Software-Update Übersicht und System in die Neuregelungen zur Berufsgenossenschaft 2009

Gemäß dem Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVMG) werden ab 2009 durch Änderungen in § 28 a SGB IV nun auch die Meldepflichten des Arbeitgebers erheblich erweitert. Die Übermittlung der Berufsgenossenschaftsdaten erfolgt ab dem 1.1.2009 elektronisch und zwar im Rahmen der Meldungen zur DEÜV. Betroffen sind daher auch alle Jahresentgeltmeldungen für 2008, die nach dem 1.1.2009 erstellt werden.

Dies beinhaltet eine gewisse Brisanz, da Fehler in den Berufsgenossenschaftsdaten zur Ablehnung der gesamten Meldung führen. Schlussendlich reicht die Meldung der Lohnsumme zur Berufsgenossenschaft für das gesamte Unternehmen ab 2009 nicht mehr aus. Vielmehr muss der Arbeitgeber künftig für jeden einzelnen Arbeitnehmer folgende Informationen monatlich übermitteln:

  • das beitragspflichtige Entgelt
  • die Betriebsnummer des zuständigen Unfallversicherungsträgers
  • die Unfallversicherungs-Mitgliedsnummer des Beschäftigungsbetriebs
  • die für den Arbeitnehmer anzuwendende Gefahrtarifstelle bzw. der Strukturschlüssel
  • Arbeitsstunden

 

Hierzu wurde den Softwareerstellern - also auch die Data Service GmbH - eine Stammdaten-Datei (Systemdatei) übermittelt, die alle Unfallversicherer mit den zugehörigen Gefahrtarifstellen oder Strukturschlüsseln beinhaltet. Leider werden in dieser Datei keine Tariffüße und Gefahrenklassen gespeichert sein, so dass hier weiterhin ein Pflegeaufwand besteht.

„Überraschend war auch, dass die Unfallversicherer nun den im Gegensatz zur bisherigen Gefahrtarifstelle feiner gegliederten Strukturschlüssel verwenden“, sagt Uwe Liley, HR-Spezialist bei Data Service. „Unseren Kunden stellen wir daher Zuordnungshilfen bereit, die den Übergang so einfach und sicher wie möglich machen, so dass im Januar alles reibungslos klappt.“ Auch die Insolvenzgeld-Umlage wird ab dem 1.1.2009 in die monatliche Abführung der gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge eingebunden. Der Faktor hierzu wird im Rahmen der allgemeinen Beitragssätze automatisch gepflegt.

Oktober 2008
Umstrukturierung geht weiter, Kundenkommunikation steht im Mittelpunkt

Die Neuausrichtung nimmt konkrete Formen an. Aus der Data Service Gesellschaft für elektronische Datenerfassung GmbH & Co. KG wurde die Data Service GmbH. Geschäftsführer bleibt Dipl.-Inform. Michael Stiene, der gemeinsam mit der langjährigen Geschäftspartnerin, Dipl.-Inform. Barbara Rode, auch in Zukunft die Geschicke der neuen Data Service leiten wird.

"Unser Unternehmen bietet ein enormes Potenzial, nur haben wir es bislang nicht intensiv genug kommuniziert," verdeutlicht Barbara Rode Ihre Entscheidung, gemeinsam mit Michael Stiene Gesellschaftsanteile an der neuen GmbH zu übernehmen. "Es war an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Für uns, unsere Mitarbeiter und natürlich unsere Kunden ist die vollzogene Neuausrichtung eine klare Zukunftsentscheidung."
Data Service ist ein echter IT-Pionier. Bereits seit 1969 beschäftigt sich das Unternehmen mit elektronischer Datenverarbeitung. "Wir haben ein riesiges Know-how und extrem motivierte Mitarbeiter - es war längst überfällig, unser Profil zu schärfen," so Barbara Rode. "Die Verschlankung des Firmennamens war ein Startsignal, um unsere Dienstleistungen, Lösungen und Vorteile in Zukunft präziser zu formulieren."

Die gebündelte und gewachsene Unternehmenskompetenz wird in zwei Geschäftsbereiche gegliedert: innovative Business Process Outsourcing Services und anwenderorientierte Softwarelösungen für das Personal- und Rechnungswesen.
"Unsere Services und Produkte waren schon immer sehr wettbewerbsfähig und kundenorientiert. Jetzt wollen wir unseren Kunden deutlicher mitteilen, welche Vorteile und Nutzen wir gemeinsam generieren können," erläutert Michael Stiene die präziser definierte Unternehmensphilosophie. Ein wichtiger erster Schritt war eine optische und inhaltliche Modernisierung des Corporate Designs, die weit über einen klassischen Relaunch hinausgeht. Neues Logo, klare Strukturen, konsequente Gliederung in Geschäftsbereiche, eine inhaltliche Konzentration auf das Wesentliche und das stetige Angebot, den persönlichen Dialog zu suchen, geben der neuen Data Service GmbH eine zukunftsorientierte Dynamik. Denn neben aller technischen Kompetenz stehen die Menschen und der Dialog im Mittelpunkt. „Unser Service ist engagiert, der zwischenmenschliche Kontakt persönlich und natürlich,“ verdeutlicht Geschäftsführer Michael Stiene die Philosophie. „Unsere Branche leidet unter einer übertechnisierten Kommunikation. Deshalb schätze ich diese wohltuende Normalität, mit der unsere Kunden und unser Team zusammen komplexe Aufgaben lösen.“

Der Neuausrichtung werden weitere Maßnahmen folgen. Neue Produkte, nochmals verbesserter Service und viele Ideen für die nahe Zukunft wollen kommuniziert werden. "Wir starten ab November diesen Jahres eine kontinuierliche Informationskampagne und werden viele Unternehmen ansprechen, um gemeinsam die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu diskutieren," gibt Barbara Rode einen Ausblick auf die dynamische Umsetzungsstrategie. "Ganz klar, wir wollen neue Kunden gewinnen. Wir haben richtige gute Lösungen anzubieten. Jetzt kommt es darauf an, dass wir uns mit dem Mittelstand in NRW an einen Tisch setzen und analysieren, wie Strukturen flexibilisiert und Kosten gesenkt werden können."